Ein Stapel aus Büchern auf einem Laptop-Bildschirm

Digitalisierung der Kreativwirtschaft

Die deutsche digitale Wirtschaft

Betrachtet man die vergangenen 15 Jahre, ist die Mehrheit der deutschen Kreativunternehmen, insgesamt 18.573, leider nur auf dem traditionellen Kunstmarkt aktiv. Allein im Jahr 2002 wurden 4.681 Unternehmen registriert, die direkt oder indirekt am Kunstmarkt beteiligt sind. Dies waren etwa 25% der Gesamtzahl der aktiven Unternehmen, die Menschen mit qualifizierten und kreativen Talenten beschäftigen. Von diesen 18.573 Unternehmen arbeiten 3.966 in der Buch- und Druckindustrie, 1.843 in Werbung und Marketing und 1.569 in Programmierung und Telekommunikation. Gemessen am Umsatz zeigen die Zahlen, dass die Buchbranche nach wie vor die erfolgreichste Branche der deutschen Kreativwirtschaft ist und rund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet hat. Die Fernsehindustrie ist mit 1,38 Milliarden Euro der zweitwichtigste Sektor der Kreativwirtschaft. Demgegenüber finden wir die Architektur mit 500 Millionen Euro nur am vorletzten Platz.

Digital ist bald die Nummer eins weltweit!

Viele Unterschiede im Branchenwachstum in der globalen Medienindustrie werden jedoch derzeit durch den Übergang zur digitalen Produktion realisiert. Digitale Werbung und Breitband-Internet sind die neuen Schlüsselkomponenten, die für die am schnellsten wachsenden globalen Segmente verantwortlich sind.

Skizzierte Männer und Frauen im Business-Bekleidung. Der Hintergrund ist blau und zeigt Nullen und Einsen.

Im Jahr 2013 wuchs die globale Videoindustrie um 18,5 Prozent, gefolgt von der Spieleindustrie, die um 9,9 Prozent wuchs. Zum Beispiel haben Breitband-Internet und digitale Werbung digitale Unternehmer zu einem der Hauptakteure in der globalen Medienindustrie gemacht. Im Gegensatz zu Deutschland verzeichneten die druckorientierten Segmente weltweit das schwächste Wachstum. Konsumentenmagazine, Verlage und Zeitungen sind die Hauptkategorien der Medienunternehmen, die 2013 um durchschnittlich 1,4% gewachsen sind. TV-Werbung, Audio-Entertainment und Kino stiegen um jeweils 3 Prozent, während Home-Video-Entertainment 2013 um 4,6 Prozent wuchs.

Ausblick und Empfehlungen

Die Herausforderungen für die deutsche Kreativwirtschaft, die derzeit die treibende Kraft hinter der Digitalisierung ist, sind zahlreich, aber die Komplexität in den verschiedenen Dimensionen nimmt noch weiter zu: Zielgruppen, Fragmentierung und die wachsende Zahl von Medienunternehmen untereinander sind weitere Faktoren, die digitale Unternehmen weltweit beachten. Daher muss mehr getan werden, um attraktiv zu sein und der alleinige Besitzer Ihrer eigenen Inhalte zu werden. Die Werbefirmen schätzen zunehmend das große Engagement der Verlage. Ausgereifte Redaktionsprozesse, Content-Management-Systeme und Cross-Channel-Methoden gewinnen weiter an Bedeutung.

 

Vorteile und Möglichkeiten

Gleichzeitig geben Konsumenten digitaler Technologie mehr Kontrolle über ihren eigenen Medienkonsum und ihre Informationsquellen. Flexibilität und Loyalität sind die Schlüsselentscheidungen, um mehr zu entdecken und weniger von sich selbst als nötig anzubieten.Dennoch haben heute viele Medienunternehmen die Möglichkeit, Produkte und Lösungen maßzuschneidern.
Das Verwalten von Big Data und das Verstehen der Implikationen sind die Hauptvorteile. Medienunternehmen haben viele Möglichkeiten, Daten zu sammeln und für ihre Nutzer zu nutzen. Während Medienunternehmen viele Daten bereitstellen können, ist das Verstehen und Analysieren von Daten derzeit das große Ziel, authentische Erlebnisse zu einem wichtigen Teil der digitalen Welt zu machen. Es gibt viele Beispiele, wie die Bedeutung von Konzerten und Festivals oder die Popularität von Live-TV-Shows, die in vielen Ländern zu sehen sind, die Gewinne steigern.